Wichtiges vorab


Autorin: Kathi







Leider gibt es immernoch viele Irrtümer bei der Kaninchenernährung. Grundsätzlich muss man erstmal erwähnen, dass es 4 Möglichkeiten gibt, seine Kaninchen gesund und artgerecht zu ernähren. Man kann sich für die Heu-Ernährung, die Naturnahe oder rationierte Ernährung, sowie für die Ad libitum-Ernährung entscheiden. In keinen dieser aufgeführen Ernährungsarten tauchen die handelsübliche Futtermischungen auf. Dies hat auch einen entscheidenen Grund: Diese getreide- und zuckerhaltigen Futtermischungen schädigen die empfindliche Darmflora und sind sehr energiereich. Genauso überflüssig sind die angebotenen Snacks und Lecksteine für Kaninchen. Sowohl die Snacks als auch diese Futtermischungen können zu chronischem Durchfall führen und lassen viele Kaninchen nicht über 8 Jahre alt werden. Alternativ zu den getreidehaltigen Futtermischungen kann man getreidefreies Futter bestellen. Diese sind im Winter in der Außenhaltung in den meisten Ernährungsarten hilfreich, jedoch auch nicht zwingend notwendig. Gesundes Frischfutter, wie Gemüse/Obst und Pflanzen/Kräuter, sollten nicht außer Acht gelassen werden. Wenn du dich nun zu einer gesunden und artgerechten Ernährung für deine Kaninchen entscheidest, solltest du unbedingt auf eine langsame Futterumstellung achten, damit der Magen-Darm-Trakt nicht beschädigt wird. Genauso verhält es sich bei neuen Gemüsesorten. Lieber erstmal etwas zu wenig, als zuviel. Grundsätzlich und bei jeder Fütterumsmethode sollte frisches Wasser, Heu und gesunde Zweige zur freien Verfügung stehen.

Wenn die Kaninchen in Innenhaltung leben, sollte das Frischfutter stets Zimmertemperatur haben und nicht nass sein.



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