Diäten und Futterumstellungen
Autorin: Kathi
Diät
Viele Kaninchen leiden an Übergewicht, dies ist auch kein Wunder, wenn die Lieblinge mit großen Augen
nach Leckerlies betteln. Das Gewicht ist von der Rasse und Größe des Tieres abhängig, deswegen kann man
keine allgemein gültige Angabe machen, ab wann ein Kaninchen zu dick ist. Leider ist manchmal das Fell
auch zu dick, um eventuelle Speckröllchen zu sehen.
Zu dick?
Fühlt man beim Abtasten „Schwimmreifen“ oder hat das Kaninchen ein Doppelkinn oder tritt der Bauch an beiden Seiten des liegenden Kaninchens vor, sollte unbedingt eine Diät durchgeführt werden.
Ein Kaninchenmagen muss ständig voll sein, damit die Verdauung in Gang bleibt. Es dürfen keine Fütterungspausen eingesetzt
werden, denn Kaninchen haben einen „Stopfdarm“ und wenn oben nichts nachgeschoben wird, kommt unten nichts mehr raus und
im Magen bilden sich Gase. Dies ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich, denn Kaninchen haben keine Möglichkeit,
wie wir Menschen, überschüssige Luft „rauszulassen“.
Deswegen: Egal, wie dick dein Kaninchen ist: Heu und Wasser müssen
immer zur Verfügung stehen!
Kalorienhaltiges Futter (Trockenfutter, Bananen, Knollensellerie etc.) sollten weniger verfüttert werden und den Kaninchen sollte
zusätzlich mehr Bewegung gegönnt werden. Außerdem kann das Futter erhöht aufgehängt werden, damit sich die
Kaninchen danach recken und strecken müssen.
Zu dünn?
Fühlt sich das Kaninchen knochig an und die Wirbelsäule ist erkennbar, wiegt das Tier zu wenig und du solltest, gerade bei einem radikalen Gewichtsverlust, schnellstmöglich deinen Tierarzt aufsuchen
Futterumstellung
Jede Futterumstellung (auch die Abgewöhnung von Futter) muss langsam und schrittweise erfolgen!
Man kann gar nicht oft genug betonen, dass jede Futterumstellung langsam und schrittweise erfolgen muss. Viele
Kaninchenhalter füttern gleich zu Beginn zu viel vom neuen Futter. Dabei wird der Darm stark belastet und die Folgen
davon sind oft Durchfall oder Blähungen.
Es sollte mit kleinen Häppchen begonnen werden und von Tag zu Tag ein bisschen gesteigert werden. Führe
die Umstellung lieber zu langsam, als zu schnell durch. Richtwert einer kompletten Umstellung: 4-6 Wochen.
Nasses Futter sollten Kaninchen die im Haus leben nicht bekommen, davon bekommen sie Durchfall. Sind sie jedoch ganzjährig draußen, sind sie an nasses Futter gewöhnt und es gibt keine Probleme. Aber auch hier sollte eine Futterumstellung immer langsam erfolgen! Dasselbe gilt natürlich auch für die Abgewöhnung jeglichen Futters.
Gerne unterstützt dich das kompetente Möhren sind orange-Team
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Erreichbar unter kontakt@moehren-sind-orange.de
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