„Das Wenige was du tun kannst ist viel – wenn du nur irgendwie Schmerz, Weh und Angst von einem Wesen nimmst.“ - Albert Schweizer
Vor über 7 Jahren hatte ich ein Kaninchen. (Meine erstes Kaninchen hatte ich zwar vor 19 Jahren, aber dann hohle ich zu weit aus).
Es lebte in meinem Kinderzimmer, allein, in einem kleinen Käfig. Ab und zu lies ich es im Zimmer laufen.
Da man uns damals im Zoofachgeschäft nichts anderes erzählt hatte, ging ich davon aus, das Richtige zu tun.
Eines Tages nahm ich ein Kaninchenbuch in die Hand, las es und war geschockt, wie viel ich nicht wusste, obwohl ich seit meinem 3. Lebensjahr mit Kaninchen
aufwuchs. Laut diesem Buch machte ich fast alles falsch! Einzelhaltung. Kleiner Käfig. Futtermischung aus dem Supermarkt mit Getreide. Salzleckstein.
Nippeltränke. Drops. Ich hatte alles, was die Werbung verschiedener Hersteller als geeignet für Kaninchen verkaufte, denn ich war mir sicher, dass das
meinem Kaninchen nicht schaden würde.
Auf ein Buch von einer Autorin wollte ich mich aber auch nicht verlassen. So kaufte ich mir ein zweites Buch, denn ich wollte schließlich, dass es meiner
kleinen Jenny gut ging. Ich las auch das zweite Buch... dann folgte das Dritte... und das Vierte. Mir erschienen die Argumente völlig logisch und so begann
ich, das Leben meines Kaninchens zu ändern. Man merkte ihr an, wie sie immer mehr aufblühte und sich immer wohler fühlte.
Auf der Heimtiermesse in Oldenburg habe ich den Kaninchenschutz e. V. kennen gelernt und war von der Arbeit der Tierschützer begeistert! Ich wollte auch
was tun, weil ich mir sicher war, dass ich nicht die Einzige bin, die aus Unwissen ihrem Kaninchen schadet. Ich erkundigte mich weiter: In Vereinen,
im Internet, bei erfahrenen Haltern, sammelte eigene Erfahrungen und ich las noch mehr Bücher.
Mittlerweile habe ich sechs eigene zuckersüße Kaninchen, (Luna, Kiwi, Pharao, Europa, Sinus und Kosinus) und immer wieder viele Pflegetiere, die ich
vermittel.
Sie leben bei mir ganzjährig in Freilandhaltung, d. h. sie laufen tagsüber im gesicherten Garten (ca. 100m²)
frei. Nachts kommen sie in das gesicherte
15m²-Außengehege,
um sie vor Mardern und anderen Fressfeinden zu schützen. Die Ernährung ist eine Mischung aus rationierter
Ernährung und ad libitum.
Meine 6 Langohren in ihrem Zuhause:
Luna
Europa
Kiwi
Pharao
Die Freilandhaltung
Das Gehege
Meine Arbeit:
Schon seit mehreren Jahren arbeite ich aktiv im Tierschutz, ich bin Mitglied in der Kleintiergruppe Oldenburg,
im Tierschutzverein Oldenburg u. U. e. V. und im WWF. Hauptsächlich arbeite ich aber für den MsO.
Ich habe regelmäßig Pflegetiere, die ich in ein gutes Zuhause vermittel, ich führe Beratungen in allen Bereichen (per E-Mail, Telefon oder privat)
durch und leiste Aufklärungsarbeit auf Messen.
Einige Messen-Bilder:
19.09.2009, Hanse-Life, Bremen


06.09.2009, Tag der offenen Tür im Tierheim Oldenburg




21.09.2008, Hanse-Life, Bremen

07.09.2008, Tag der offenen Tür im Tierheim Oldenburg

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