Pflanzen und Kräuter


Autorin: Kathi







Mit einigen Kräutern lassen sich Gesundheitsstörungen ganz natürlich lindern. Jedoch sollte niemals auf den Tierarztbesuch verzichtet werden. Auf Wiesen lassen sich viele Kräuter und Gräser sammeln, doch solltest du nur die Pflanzen mitnehmen, bei denen du dir auch ganz sicher bist, um welche Art es sich handelt. Sammle jedoch nicht von Hundewiesen oder von abgasbelastete Wiesen am Straßenrand. Kräuter aus dem Supermarkt sollten in Kräutertöpfen gekauft werden. Bitte denke immer daran, dass neue Kräuter und Pflanzen eine langsame Eingewöhnung brauchen. Falls du keinen eigenen Garten und die Möglichkeit zum Trocknen hast, kannst du auch getrocknete Gräser, Pflanzen und Kräuter im Internet bestellen.


Verträgliche Pflanzen und Kräuter:



Basilikum

Die frischen Blätter des Basilikums wirken krampflösend, stimulierend und beruhigend. Zudem hat Basilikum eine heilende Wirkung bei vielen Erkrankungen der Harnorgane, bei Darmentzündungen, Magenkrämpfen, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung.
Bohnenkraut

Brennnesseln

Die Königin der Heilpflanzen wirkt harntreibend, entgiftend und blutreinigend und –bildend, sowie schmerzlindernd und entzündungshemmend. Es regt den Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und stärkt den Knochenbau bei Jungtieren und die Milchbildung bei säugenden Muttertieren. Lasse die Brennnesselblätter ein bis zwei Tage welken, bevor du sie verfütterst. Aber Achtung: Bei einer Überdosierung können durch die harntreibende Wirkung Nierenschäden auftreten.
Bubikopf

ungiftig
Dill

Die ätherischen Öle wirken appetitanregend, verdauungsfördernt, krampflösend, nervenberuhigend und hilft gegen Blähungen und beugt Infektionen vor, stärkt das Immunsystem und wirkt bei Verdauungsstörungen, Magenverstimmungen und Koliken.
Frauenmantel

Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalt der Blätter in Tees empfehlenswert gegen Durchfallerkrankungen.
Gänseblümchen

Die Wirkstoffe des Gänseblümchens haben eine blutreinigende Wirkung. Sie wirken stoffwechselanregend, appetitfördernt, sind schmerz- und krampflösend und Fördern die Wundheilung bei Entzündungen der Haut und Schleimhaut.
Glockenblume (Wildform)

verfütterbar
Gurkenkraut (Borretsch)

Lindert Fieber, trockenen Husten und Hautausschlag. Aufgrund des hohen Gehalts an Gamma-Linolensäure findet Borretsch auch Einsatz bei der Behandlung von Ekzemen wie Neurodermitis.
Hornveilchen

ungiftig
Hopfen

Wirkt beruhigend und appetitanregend.
Huflattich

Johanniskraut

Wenn das Kraut verfüttert wird, kann es bei Nervosität, Depressionen, Erschöpfung, Unruhe und Appetitlosigkeit helfen. Es wirkt beruhigend, kreislaufstabilisierend, desinfizierend, schmerzstillend, wundheilend und gewebebildend. Doch Achtung: Johanniskraut macht lichtempfindlich, bei Anwendung sollte also auf pralle Sonne verzichtet werden.
Kamille

Kamille wirkt krampfstillend, entzündungshemmend, beruhigend, austrocknend, blähungshemmend und wundheilend. Kann aufgrund der entkrampfenden Wirkung vorzeitige Wehen auslösen, darf nicht im Auge angewendet werden, denn dies führt zur Austrocknung und damit zur Erblindung des Auges.
Kapuzinerkresse

Kerbel

Wirkt magenstärkend, blutreinigend und entwässernd.
Klee

Sollte nur in sehr geringen Mengen gegeben werden, da es gerade im jungen Zustand blähend wirkt.
Kriechende Quecke

verfütterbar
Liebstöckel

Löwenzahn

wirkt entschlackend, blutreinigend, stoffwechselanregend, harntreibend, appetitanregend, magenstärkend und verdauungsfördernt. Außerdem stärkt es die Leber, ist also bei Leber- und Gallenerkrankungen, sowie Darmbeschwerden, Blähungen oder Verdauungsbeschwerden empfehlenswert. Zudem dient es auch der Vorbeugung gegen Rheuma. Zu viel Löwenzahn kann allerdings zu einer Blasenentzündung führen. Der Urin kann sich rötlich färben.
Luzerne

Majoran

Melde

Minze

Oregano

Petersilie

Wirkt harntreibend, sollte aufgrund des hohen Kalziumanteils nur selten und in kleinen Mengen verfüttert werden, da sie auch Harngrieß verursachen kann.
Ringelblume

Salbei

Hat eine desinfizierende Wirkung und wirkt bei Entzündungen.
Schafgabe

Selleriekraut

Wirkt appetitanregend und nervenstärkend, kann allerdings auch Allergien auslösen.
Sonnenblume

Wird zur Schmerzlinderung verwendet, wirkt entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend. Als Tee wirkt sie krampflösend und beruhigend.
Steinbach / Judenbart

verfütterbar
Thymian

Hilft bei Erkrankungen der Atemorgane wie Schnupfen, Erkältungen und Bronchitis. Er hat eine natürliche Antibiotikumwirkung, ist also desinfizierend und entzündungshemmend, außerdem stärkt er das Immunsystem, gleichzeitig ist er schleimlösend und verdauungsfördernd.
Topinambur

Veilchen (echt)

verfütterbar
Vergissmeinnicht

ungiftig
Vogelmiere

Gilt als Blutreiniger bei Stoffwechselerkrankungen und wird zur Wundbehandlung bei Ekzemen angewandt.
Waldhimbeeren und -erdbeeren

Hier sollten nur die jungen Blätter verfüttert werden.
Wegerich (Spitz- und Breit-)

Wicke

Wiese

Kann als Grundnahrungsmittel verfüttert werden.
Zitronenmelisse

Wirkt beruhigend bei Unruhe.
Zyperngras

ungiftig


Unverträglich und giftig sind folgende Pflanzen und Kräuter, sie sollten nicht verfüttert werden.

Bist du dir bei einer Pflanze nicht sicher, frage einen Tierarzt oder verzichte lieber darauf. Sehr hilfreich ist auch die Giftpflanzendatenbank der Uni Zürich: www.giftpflanzen.ch

Die Wirkung wird eingeteilt in unverträglich, schwach giftig, giftig, stark giftig.
- IN BEARBEITUNG -
Acker-Gauchheil

giftig
Ackerschachtelhalm

giftig
Adlerfarn

giftig
Adonisröschen

giftig
Agave

Aloe Vera

Alpenmohn

giftig
Alpenrose

stark giftig
Alpenveilchen

giftig
Amaryllis

Anthurie

Aronstab

giftig
Avokado

giftig bis schwer giftig
Azalee

Bärenklau

stark giftig
Bärlauch

giftig
Begonien / Schiefblatt

giftig
Belladonnalilie

giftig
Berberitze / Sauerdorn

giftig
Berglorbeer

giftig
Bilsenkraut

stark giftig
Bingelkraut

stark giftig
Bittersüßer Nachtschatten

Blattkaktus

giftig
Blauregen

stark giftig
Blutblume / Elefantenohr

giftig
Bocksdorn

stark giftig
Bogenhanf / Schwiegermutterzunge

giftig
Bohnen

giftig
Brutblatt

giftig
Buchsbaum

stark giftig
Buchweizen

giftig
Buschwindröschen

giftig
Christrose

stark giftig
Christusdorn

Chrysanthemen

giftig
Clematis

giftig
Drehfrucht

Giftigkeit noch unklar, nicht verfüttern
Efeu

schwach giftig
Eibe

stark giftig
Einblatt

Eisenhut

stark giftig
Engelstrompete

stark giftig
Essigbaum

Farne

Fensterblatt

giftig
Feuer-Bohne

giftig
Fingerhut

stark giftig
Flammende Käthchen

unverträglich
Fleißiges Lieschen

schwach giftig
Flinker Heinrich / Dreimasterblume

schwach giftig
Fuchsien

unverträglich
Geißblatt

giftig
Geranien

schwach giftig
Fensterblatt

giftig
Fensterblatt

giftig
holunder.jpg
Germer
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Giftsumach
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Ginster
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Glycinie
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Goldregen
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Gundermann
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Hahnenfuß
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Hartriegel
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Heckenkirsche
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Herbstzeitlose
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Herkulesstaude
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Holunder
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Hortensie
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Huckepackpflanze
schwach giftig Foto folgt
Hundspetersilie
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Hyazinthe
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Ilex
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Jakobsgreiskraut
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Kalla
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Kalmia
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Kartoffel
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Kirschlorbeer
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Knallerbe
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Knoblauch
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Kornwicken
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Krokus
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Lebende Steine
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Lebensbaum
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Lein
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Liguster
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Lilien
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Lonicera
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Lorbeerrose
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Lupine
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Mahonie
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Maiglöckchen
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Mistel
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Nachtschatten
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Narzisse
giftig Foto folgt
Nelke
giftig Foto folgt
Nieswurz
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Oleander
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Osterglocke
giftig Foto folgt
Pampelmuse
nicht zum Verfüttern geeignet Foto folgt
Passionsblume
giftig Foto folgt
Pfaffenhütchen
stark giftig Foto folgt
Pfeilwurz / Hasenfährte
Giftigkeit noch unklar, nicht verfüttern Foto folgt
Primel
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Rebendolde
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Rhabarber
enthält zu viel Oxalsäure und wird als schwach giftig eingestuft Foto folgt
Rhododendron
stark giftig Foto folgt
Rittersporn
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Rizinus
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Robinie
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Rosskastanie
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Sadebaum
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Sauerklee
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Schachtelhalm
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Schierling
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Schneebeere
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Schneeglöckchen
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Schnittlauch
führt zu starken Blähungen Foto folgt
Schnurbaum
giftig Foto folgt
Schöllkraut
giftig Foto folgt
Schwertlilie
giftig Foto folgt
Seidelbast
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Sommerflieder
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Sonnentau / Venusfliegenfalle
nicht zum verfüttern geeignet Foto folgt
Springkraut
schwach giftig Foto folgt
Stechapfel
stark giftig Foto folgt
Stechpalme
stark giftig Foto folgt
Steinklee
stark giftig Foto folgt
Stink-Wacholder
stark giftig Foto folgt
Sumpf-Dotterblume
giftig Foto folgt
Tabak
stark giftig Foto folgt
Tausendschön
schwach giftig Foto folgt
Tollkirsche
stark giftig Foto folgt
Tollkraut
stark giftig Foto folgt
Tulpe
giftig Foto folgt
Usambaraveilchen
schwach giftig Foto folgt
Wacholder
giftig Foto folgt
Wachsblume
Giftigkeit noch unklar, nicht verfüttern Foto folgt
Waldrebe
giftig Foto folgt
Wandelröschen
stark giftig Foto folgt
Wasserschierling
stark giftig Foto folgt
Wicke
giftig Foto folgt
Wildröschen
giftig Foto folgt
Wolfsmilch
stark giftig Foto folgt
Wunderstrauch
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Wurmfam
stark giftig Foto folgt
Zwiebelgewächse wie Porree
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Zypressenwolfsmilch
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Erreichbar unter kontakt@moehren-sind-orange.de




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