Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein. (Thomas Carlyle)
Als mein erstes Kaninchen in mein Leben trat, Einstein, dachte ich bei
dem Wort Kaninchen an langweilige Tiere in kleinen Käfigen die immer nur
Körner essen. Ich musste mich von Einstein aber schnell des Besseren
belehren lassen. Er lernte aus seinem Gitterkäfig auszubrechen, lernte
wie man Türen öffnet und war irgendwie viel intelligenter als ich es von
Kaninchen jemals erwartet habe. Beim Lesen meiner ersten Kaninchenbücher
stellte ich fest, dass Kaninchen gar nicht alleine gehalten werden
sollten, also kamen noch mehr Langohren zu meinem Einstein, die nach einiger
Zeit in einem 14 qm Innengehege einzogen, weil sie in den kleinen Gitterkäfigen
so traurig wirkten. Ich las immer mehr und habe erfahren, dass meine Art
der Haltung meine Kaninchen krank macht.
Damals war ich noch Schülerin, jetzt als Biologiestudentin habe ich viel
verändert. Meine Kaninchen leben immer noch in einem großen Innengehege, mit
Freigang, bekommen kein Fertigfutter mehr und ich sehe sie nun als intelligente
Mitglieder der Familie an. Die Veränderungen habe ich nicht gemacht, weil mir
es jemand gesagt hat, sondern weil es logisch ist, wenn man sich mit dem
Verhalten und der Physiologie der Kaninchen beschäftigt.
Ganz nach dem oben stehenden Motto habe ich erkannt, dass ich viele Fehler
gemacht habe, die meine Tiere bezahlen mussten und das möchte ich bei anderen
Leuten verhindern. Ihnen möchte ich die Information zukommen lassen die ich
damals nicht hatte.
Jimmy
Wuschi
Nina
Bimmy
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